Sneaker-Resell: Wann es sich lohnt und wann nicht
Sneaker-Resell klingt nach dem einfachsten Geschäft der Welt: für 160 Euro kaufen, für 320 verkaufen. In Wirklichkeit fallen die meisten Paare wenige Wochen nach dem Release unter den Retail-Preis. Dann verkaufst du mit Verlust — oder trägst sie, was ehrlich gesagt die bessere Variante ist.
Was den Preis wirklich hält
Drei Dinge halten den Wert: eine kleine Auflage, eine echte Geschichte hinter dem Schuh und Größen, die Leute tatsächlich tragen. Eine Kollaboration mit ein paar tausend Paaren hält. Ein normaler Restock eines Modells, das in jedem Laden steht, nie. Achte auch auf die Größen: 42 und 43 verkaufen sich am schlechtesten, weil davon am meisten produziert wird. Randgrößen halten den Preis besser, brauchen aber länger.
Rechne alles, nicht nur die Differenz
Plattformen nehmen 8–12 Prozent vom Verkaufspreis, dazu kommen Zahlungsgebühr und Versand. Kaufst du für 160 und verkaufst für 200, bleiben dir vielleicht 15 Euro für zwei Stunden Arbeit. Rechne das Risiko einer fehlgeschlagenen Authentifizierung dazu, und es wird klar: erst ab rund 40 Prozent Spanne lohnt es sich.
Wann du sie einfach tragen solltest
Wenn dir das Paar gefällt und du Retail bezahlt hast, trag es. Sneaker halten ihren Wert nur ungetragen — sobald du sie anhast, bist du zurück im normalen Markt. Entscheide direkt beim Kauf, in welche Kategorie das Paar gehört.
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