PNG oder JPG? So wählst du immer das richtige Format
Du schickst ein Urlaubsfoto und es hat 18 MB. Du speicherst einen Screenshot deiner Rechnung und die Zahlen sind verschmiert. Schuld ist weder Kamera noch Bildschirm – sondern das falsche Format.
JPG ist für Fotos
JPG komprimiert verlustbehaftet: Es wirft Details weg, die dein Auge ohnehin nicht bemerkt. Deshalb ist die Datei klein. Ein 12-Megapixel-Handyfoto hat als JPG etwa 3 MB, als PNG schnell 15–20 MB. Qualität 80 ist der Sweet Spot – kein sichtbarer Unterschied zu 100, aber rund halbe Dateigröße.
Achtung: Jedes erneute Speichern als JPG kostet ein bisschen Qualität. Bearbeite immer das Original, nicht die dreimal gespeicherte Kopie.
PNG ist für Text, Logos und Transparenz
PNG ist verlustfrei – jedes Pixel bleibt exakt erhalten. Ideal für Screenshots, Diagramme, Logos und alles mit harten Kanten. Text im JPG bekommt unschöne Schlieren (Artefakte), im PNG bleibt er gestochen scharf. Und nur PNG kann einen transparenten Hintergrund – ein JPG-Logo hat immer einen weißen Kasten.
Die Fünf-Sekunden-Regel
- Foto, Selfie, Produktbild → JPG
- Screenshot, Diagramm, Logo, Icon → PNG
- Für Websites? → probier WebP, meist 25–35 % kleiner
Falsches Format erwischt? Mit FileTools wandelst du PNG in JPG (und zurück) direkt im Browser um, ohne Installation. Und wenn du Videos machst, vertont TubeVoice sie in andere Sprachen.