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Matt, seidenmatt oder glänzend? So wählst du den richtigen Glanzgrad

Zimmer mit einer kräftig grün gestrichenen Akzentwand

Eine Woche lang hast du Farbkarten an die Wand geklebt – und im Baumarkt merkst du, dass es dieselbe Farbe in mehreren Glanzgraden gibt. Genau der entscheidet, ob die Wand ruhig und hochwertig wirkt oder jede Spachtelkante zeigt.

Die wichtigste Regel

Mehr Glanz heißt mehr Strapazierfähigkeit – und mehr sichtbare Fehler. Matte Farbe schluckt Licht und kaschiert Unebenheiten. Glänzende reflektiert es, lässt sich gut abwischen, betont aber jeden Makel im Untergrund.

Was wohin gehört

- Stumpfmatt / matt: Decken (immer), Schlafzimmer, Wohnzimmer ohne kleine Kinder. Ideal für Altbauwände.

- Seidenmatt: Flur, Küche, Kinderzimmer. Hält Abwischen und Fingerabdrücke aus, ohne zu spiegeln.

- Seidenglänzend: Bad und stark beanspruchte Stellen, z. B. Treppenhaus bis Hüfthöhe.

- Glänzend (Lack): Türen, Zargen, Sockelleisten, Heizkörper. Für ganze Wände fast nie.

Bevor du 10 Liter kaufst

Streich eine Probe mindestens in DIN-A4-Größe und schau sie morgens und abends bei Lampenlicht an. Dunkle Töne wirken matt samtig, glänzend schnell wie Plastik.

Beim Farbton noch unsicher? Lade ein Foto deines Zimmers bei RoomFlip hoch und sieh den Raum in Sekunden in der neuen Farbe – bevor du den ersten Eimer öffnest.

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