Welche Teppichgröße? Regeln, die Räume größer wirken lassen
Du kaufst einen schönen Teppich, legst ihn in die Raummitte – und plötzlich wirkt alles kleiner und zusammengewürfelt. Schuld ist fast immer die Größe. Ein Teppich ist keine Bodendeko, sondern eine Insel, die deine Möbel verbindet.
Die Vorderbeine-Regel
Im Wohnzimmer sollten mindestens die Vorderbeine von Sofa und Sesseln auf dem Teppich stehen. So entsteht eine zusammenhängende Sitzzone. Zu den Wänden bleiben 20–45 cm freier Boden. Für ein normales Wohnzimmer heißt das meist 200 × 300 cm; 160 × 230 cm passt nur in wirklich kleine Räume.
Schlaf- und Esszimmer
- Schlafzimmer: Der Teppich sollte seitlich 45–60 cm über das Bett hinausragen. Beim 160er-Bett 200 × 300 cm quer legen, das obere Drittel unter den Nachttischen frei lassen.
- Esszimmer: auf jeder Seite 60–75 cm größer als der Tisch, damit Stühle beim Zurückschieben nicht an der Kante hängen bleiben.
Teste es, bevor du zahlst
Kleb die Maße mit Malerkrepp auf den Boden und lebe einen Tag damit. Oder schneller: Fotografiere den Raum und lade das Bild bei RoomFlip hoch – die KI zeigt dir den Raum mit größerem Teppich und neuem Möbel-Layout. Und wenn du die Verwandlung filmst, vertont TubeVoice das Video in andere Sprachen.