Namen und Marken im KI-Dubbing: So klingen sie richtig
Ganze Sätze übersetzt KI inzwischen fast fehlerfrei. Hakelig wird es bei Namen, Marken und Abkürzungen. Dein Kanalname auf Spanisch, ein Produktname auf Französisch oder "SaaS" auf Polnisch — genau da merken Zuschauer, dass etwas nicht stimmt.
1. Leg eine Begriffsliste an
Bevor das Video in die Synchronisation geht, überfliegst du das Skript und notierst alles, was nicht übersetzt werden soll: Personen, Produkte, Städte, deinen Spitznamen. Meist sind es 5–15 Einträge, Aufwand: zwei Minuten.
2. Sprich im Original deutlich
Die KI richtet sich nach dem, was sie hört. Nuschelst du einen Namen oder sprichst ihn zweimal unterschiedlich aus, übernehmen Transkript und Dubbing genau das. Wichtige Namen langsam und immer gleich aussprechen.
3. Abkürzungen vorher festlegen
"KI" oder "AI"? [ka-i] oder [ej-aj]? Entscheide, ob du die lokale oder die englische Lesart willst — und bleib im ganzen Kanal dabei.
4. Hör dir die erste Minute an
Du musst nicht das ganze Video prüfen. Spiel das Intro und die Stellen mit Namen ab. Passt etwas nicht, korrigierst du das Transkript und lässt nur diesen Teil neu erzeugen.
Fazit
Zehn Minuten Vorbereitung ersparen dir eine Kommentarspalte voller Korrekturen. Probier es beim nächsten Upload mit TubeVoice aus — hochladen, Namen prüfen, in mehr Sprachen veröffentlichen.